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Neues Mini-Spielfeld für die Kinder in Vorwerk

 

Neues-Mini-Spielfeld-fuer-Kinder-in-Vorwerk ArtikelQuer75 000 Euro der Margot und Jürgen Wessel Stiftung ermöglichen einen Kunstrasenplatz für den Stadtteil.

Der neue Kunstrasen sticht schon etwas heraus, dort auf dem alten Bolzplatz neben der Schule Tremser Teich in Vorwerk. Er ist neu, modern und strahlend grün, Das neue Mini-Spielfeld im Achternhof wurde gestern offiziell eingeweiht.

„Es war wichtig, einen Allwetterplatz zu schaffen“, sagt Annette Borns (SPD), Senatorin für Bildung und Kultur. Der alte Platz ist nämlich dann schon unbespielbar, wenn es nur wenig geregnet hat. Er soll aber weiterhin bestehen bleiben. „So können auch mehrere Spiele nebeneinander stattfinden“, erklärt Ralf Schott, Abteilungsleiter des Fachbereichs Stadtgrün und Verkehr der Hansestadt. Dass sich die Anwohner und Schüler über einen neuen Platz freuen können, ist auch das Verdienst der Margot und Jürgen Wessel Stiftung, die den Bau mit 75 000 Euro finanzierte. „Wir haben uns sehr gern dafür entschieden, dieses Feld zu bauen. Das wäre auch im Interesse unserer Gründer gewesen“, sagt, Hans-Jochen Arndt, vom Vorstand der Lübecker Stiftung. Schön sei zudem, dass die Baukosten rund 12 000 Euro unter den zuvor geschätzten Gesamtkosten liegen und der Platz pünktlich freigegeben werden konnte. Der neue Treffpunkt ist öffentlich und zugleich für den Schulbetrieb gedacht – das macht seine Lage möglich. „Der Platz ist eine absolute Bereicherung für unsere Schule und den Stadtteil Vorwerk“, sagt Jörg Haltermann. Der Schulleiter der Grund- und Gemeinschaftsschule

Tremser Teich sieht das Spielfeld auch als weitere Ergänzung seiner Schule.

„Zu Bildung gehört auch Bewegung“, sagt Annette Borns, die froh ist, „dass in das investiert wird, was wichtig ist“. Dafür setze sie auf eine gute Zusammenarbeit im Stadtteil. Die Wartungsarbeiten halten sich gegenüber einer Rasenfläche trotz der längeren Nutzungszeiten in Grenzen, und die Anlage habe eine lange Lebensdauer, sagt Landschafts- architekt Achim Borns.

Vorwerks Jugend kann sich nun wieder auf viele spannende Spiele freuen – auch wenn es regnet.

(Artikel und Foto aus den Lübecker Nachrichten vom 18.04.2013 – phs)